Archiv der Kategorie: Information

Informationen und Hinweise zum Blog und Chaosrelevanten Dingen.

Voice Chat (Mumble) für alle

Wir haben uns dazu entschlossen, einen allgemein Verfügbaren Voice-Chat Service für alle anzubieten.

Wir haben uns für Mumble entschieden.

Ihr erreicht den Server in dem ihr euch mit dem Server cccmz.de auf Port 64738 verbindet.

Wir hoffen, euch damit eine einfache und sichere Möglichkeit geschaffen zu haben, um euch schnell koordinieren zu können und Absprachen zu tätigen.

Hier die Beschreibung aus Wikipedia die klar macht warum es Mumble geworden ist:

Funktionen

Die Software realisiert ein klassisches Client-Server-System. Der Client Mumble stellt eine grafische Oberfläche für Unterhaltungen und zur Administration bereit, der Server, der die Bezeichnung „Murmur“ trägt, realisiert das Back-End, über das die Gespräche laufen.

Der offizielle Client läuft unter Windows, Linux und Mac OS X. Für Android und iOS gibt es mehrere alternative Clients (z. B. Plumble). Der Server lässt sich auf beinahe beliebigen Systemen kompilieren und ausführen. Die einzige Voraussetzung ist, dass Qt 4.0 ebenfalls kompiliert werden kann.[1] Allerdings existiert auch ein ressourcensparender Server namens uMurmur, der Qt nicht voraussetzt und vor allem für den Einsatz auf Routern geeignet ist, aber einige Funktionen nicht beherrscht.[2]

Die Software nutzt die freien Audiocodecs Constrained-Energy Lapped Transform (CELT) und Opus[3] der Xiph.Org Foundation. Um Kompatibilität zu älteren Clients zu gewährleisten, wird Speex zum Dekodieren mitgeliefert. Mumble nutzt dabei die Fähigkeiten der Codecs zur Echo- und Rauschunterdrückung.

Weitere Funktionen sind:

  • vollständig verschlüsselter Datenverkehr
  • unterstützt Perfect Forward Secrecy
  • beliebige Erzeugung von Kanälen, die auch verschachtelt sein können
  • ein komplexes Rechtesystem, das auf Gruppen und Regeln basiert
  • Echounterdrückung (nur bei Verwendung von WASAPI auf Windows und PulseAudio auf Linux und wenn sowohl Audioeingabe als auch Audioausgabe dasselbe Soundsystem verwenden)
  • Overlay-Funktion, welche in DirectX 9/10 und OpenGL ein sichtbares Interface über die Benutzer im aktuellen Kanal anzeigen kann
  • Benutzerverwaltung in einer SQLite-Datenbank. Es sind aber auch andere Datenbank-Backends wie MySQL möglich.
  • Ermittlung der Spielerpositionen in manchen Spielen, womit sich Mumble so einrichten lässt, dass Sprachsignale aus Richtung der jeweiligen Avatare im Spiel kommen (sofern das Spiel von Mumble über ein entsprechendes Plug-in verfügt oder nativ unterstützt wird)[4]
  • variable Design-Anpassung des Mumble-Clients anhand von QSS-Skins.[5]
  • Zugriff auf Microsofts Text-to-Speech API und Linux’ Festival oder espeak Sprachsynthesizer, um Systemnachrichten und Text auszugeben
  • verfügbar als Installer für Windows, als Paket für diverse Linux-Distributionen und als Universal Binary für Mac OS X
  • WYSIWYG-Editor für HTML-Textnachrichten
  • Unterstützung für das Display der Logitech-G15-Tastatur
  • automatische Anpassung der Lautstärke des Mikrofons durch Automatic Gain Control
  • Aufnahmefunktion in die Dateiformate WAV, FLAC, Ogg Vorbis und AU. Neben dem Aufnehmen aller sprechenden Benutzer in eine Datei kann für jeden Benutzer eine eigene angelegt werden, das heißt in mehreren Tonspuren aufgenommen werden.

Mumble ist ein cooles Projekt, wenn ihr unseren Dienst mögt könnt ihr gerne direkt an das Projekt spenden. Das geht hier

Pressemitteilung zum Mailserver-Ausfall im rheinland-pfälzischen Landtag

Wie die Mainzer Allgemeine Zeitung am 12.11. schrieb, fiel für mindestens zwei Tage der Mail-Server des Landtags Rheinland-Pfalz aufgrund eines Fehlers beim Umzug des Servers aus. Wir wollen jetzt gar nicht groß auf den Administratoren rumhacken, die das Ganze garantiert mehr aus Idealismus machen als wegen des Geldes.

Hingegen ist der Umgang mit dieser Ausfallzeit laut Mainzer Allgemeiner Zeitung beängstigend: „Die betroffenen Abgeordneten, Fraktionsmitarbeiter und Landtagsbeschäftigten behalfen sich einstweilen mit privaten Mail-Accounts.“ Die Nutzung der privaten Mailpostfächer für dienstlichen Mailverkehr ist datenschutztechnisch höchst bedenklich. Problematisch ist, dass diese Daten sich der Datenhoheit des Landes entziehen und nun auf privaten und privatwirtschaftlichen Endgeräten und Servern liegen und dort auch mitgelesen werden können. Ein bekanntes Beispiel, was dabei passieren kann, hat erst kürzlich der CIA-Direktor John Brennan geliefert: Dessen privater E-Mail-Account wurde gehackt und die dort befindlichen dienstlichen Informationen wurden veröffentlicht.

Wir fordern den Rheinlandpfälzischen Landtag auf, seine Mitarbeiter dringend zum Thema Datenschutz zu schulen und zu sensibilisieren. Ebenso sollte die Gehaltsstruktur und fachliche Weiterbildung und Qualifikation der IT überdacht werden. Viele qualifizierte Fachkräfte schreckt die Tarifstruktur des Öffentlichen Dienstes ab.

Die Abgeordneten und Beschäftigten des Landes hantieren jeden Tag mit sensiblen und personenbezogenen Daten, darunter auch die Daten der Bürger, die darauf vertrauen müssen, das ihre Daten fachgerecht und sicher verarbeitet und gespeichert werden.

80 Minuten Freiheit

 

Der CCCMZ gestaltet zusammen mit dem hessischen Staatstheater Wiesbaden das Stück

„80 Minuten Freiheit.“

Auf einem Gang durch die Stadt, geleitet und begleitet von Stimmen im Ohr, konfrontieren wir Geschichte, Gegenwart und Zukunft – und uns selbst. Wie frei sind wir wirklich? Für welche Freiheit lohnt es sich zu kämpfen? Und was passiert nach 80 Minuten?

Seid gespannt.

Karten und weitere Infos gibt es hier

Presse Echo:
Wiesbadener Kurrier Video Bericht
Stuz
Sensor Wiesbaden

Frankfurter Rundschau

 

Crypto-Session – Selbsthilfe gegen die Digitale Überwachung

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts #watch22

Die Enthüllungen zur Überwachung der elektronischen Kommunikation durch ausländische Nachrichtendienste haben ein Ausmaß an Datenspionage offenbart, das viele überrascht hat. Das Internet bietet eine Vielzahl von Diensten, und ihre Nutzung lässt Datensammlungen entstehen. Jeder Klick hinterlässt eine Datenspur, jede Suche einen Eintrag, jeder Post einen Datenschatten. Vielfach werden diese Informationen gespeichert, ausgewertet und zu Nutzungs-, Verhaltens-, Interessens- oder Bewegungsprofilen verdichtet. Nicht nur von Nachrichtendiensten. Rund um Online-Werbung, Kundenbindung und Marketing ist eine ganze Industrie zur Sammlung und Auswertung von Nutzungsdaten entstanden.

Nicht alles soll dabei vertraulich bleiben, manches aber vielleicht doch. Ob unverfänglich oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Ausschlaggebend ist der Wunsch der Nutzerinnen und Nutzer nach Vertraulichkeit ihrer Daten.

Wie man sich mit geringem Aufwand schützen kann, zeigt der Datenschutzbeauftragte Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Chaos Computer Club Mainz/Wiesbaden im Rahmen des Projekts www.watch22.de in einer „Crypto-Session“. In zwei Workshops wird erläutert, wie sich mit frei erhältlichen Lösungen Daten schützen lassen und der digitale Datenschatten abgeschüttelt werden kann.

Wann Freitag, 22. Mai 2015, 17:00 Uhr
Wo Bonifaziusturm A, 22. Stock, Rhabanusstraße 3, 55118 Mainz
Was Workshop 1: 17:00 – 18:00 Uhr
„My Eyes Only – E-Mail-Verschlüsselung, Dropbox & Co sicher nutzen“
Workshop 2: 18:30 – 19:30 Uhr
„Die gläsernen Nutzer – Datenspuren im Internet“

Die Crypto-Session ist öffentlich und richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Wer Interesse hat und sein eigenes Laptop/Notebook/Tablet mitbringt, ist eingeladen, einen ersten Blick in die gar nicht so komplizierte Welt des Selbstdatenschutzes zu werfen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung unter
http://s.rlp.de/watch22cryptosession

congress@home 2014

Auch dieses Jahr wieder öffnen wir für den Chaos Communication Congress unseren Hackerspace für die Öffentlichkeit. An den Congresstagen wird der Space jeweils ab 11 Uhr geöffnet sein. Es werden Congress-Talks gestreamt, es besteht eine direkte IP-Phone Verbindung zum Eventphone System auf dem Congressgelände und es darf diskutiert und gebastelt werden.

Falls Ihr es nicht zum Congress geschafft habt, gibt es also am Sedanplatz 7 die zweitbeste Art die Zeit zwischen den Jahren zu verbringen.

Wir freuen uns auf Euch!