Kategorie-Archiv: Projekte

Informationen und Ankündigungen zu Mainzer Chaos Projekten

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AirPi

Im Rahmen der aktuellen Berichterstattung wird nun auch in Deutschland das Raspberry Pi Projekt AirPi von Tom Hartley aus England beworben.

Dank direktem Kontakt zu Tom seit Anfang 2013 ist bei uns schon seit Anfang diesen Jahres eine AirPi-Wetterstation auf Raspberry Pi Basis im Einsatz und liefert aktuelle Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Druck, Helligkeit und Gehalt an Kohlenmonoxid und Stickstoffdioxid.

Wir haben dazu den von Tom bereit gestellten Python-Code weiter entwickelt, sodass man nicht auf die Ausgabe der Messdaten als reinen Text bzw. die auf die Veröffentlichung der Daten bei Xively angewiesen ist, sondern diese in eine lokale Datenbank speichern kann.
Man hat die Möglichkeit, entweder in einem herkömmlichen Datenbankformat wie MySQL zu speichern oder, weil für diese Art von Daten von Vorteil, in eine RoundRobin-Datenbank. Wir präferieren hierfür die rrdtools von Tobias Oetiker, die zusätzlich auch die Möglichkeit des grafischen Exports der Daten bieten.

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Den dazu nötigen Code stellen wir über unser GIT zur Verfügung:

https://git.cccmz.de/julric/airpi/

Des Weiteren haben wir den Code so modifiziert, dass das Script nicht mehr kontinuierlich laufen muss (und sekündlich Werte liefert), sondern einen Aufruf durch CRON implementiert, der passend zum Zeitintervall in der RRD Messwerte liefert.

Die Shell-Scripte zum Generieren der Graphen sind separat in unserem GIT-Wiki hinterlegt, sodass diese nach Belieben eingesetzt werden können. Eine variable Umsetzung zur Generation aller Graphen mit einem Script und passenden Parametern wäre denkbar.

Wer Fragen zu dem Projekt hat oder weiter dazu beitragen möchte, kann hier einen Kommentar hinterlassen oder unter kontakt@cccmz.de nachfragen.

 

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Die Roboter sind wieder unterwegs!

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Auch diesen Winter veranstalten wir, der Chaos Computer Club Mainz/Wiesbaden, wieder in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziale Arbeit einen Lego-Mindstorms Kurs, im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Wiesbaden. Es wird wieder fleißig gebastelt und programmiert. Die Kinder und Jugendlichen begeistern jetzt schon mit den ersten Robotern, die auf komplexe Umweltbedingungen reagieren können. Wir freuen uns auf eine Woche voller Spaß und guter Laune.

Ferienspiele

Update 09.01.2013

Heute gab es schon die ersten beeindruckenden Ergebnisse. Auf dem folgenden Video ist ein selbstständig seitwärts einparkender Roboter zu sehen.

Update 14.01.2013

Die Woche ging viel zu schnell vorbei, trotzdem haben die Kinder und Jugendlichen am Freitag tolle Projekte vorgestellt. Vom self-parking-car bis zur kleinen Videospielen war alles dabei.Die selbstgebauten Kampfroboter waren auch dieses mal wieder ein Highlight.

Es hat uns besonders gefreut das am Samstag unsere Veranstaltung Chaos4Kids gut besucht war und anscheinend viele Lust haben weiter zu basteln und sich mit Technik auseinander zu setzen. Es hat uns viel Spaß gemacht und wir hoffen den/die eine_n oder andere_n wieder zu sehen.

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YALP

 

Yet another LED Projekt hat im CCCMZ das Licht der Welt erblickt: Die Hitodama!

Bei ihr handelt es sich um einen 3W (hell!) RGB (bunt!) Ledspot (licht!), der busfähig ist. Das heisst man kann nahezu beliebig viele in Reihe schalten und dann einzeln ansprechen. Dabei können sie über DMX angesprochen werden.

 

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3554 8b18 500Fertige Hitodamas mit Kühlkörper

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Roboterbau im Chaos

Vom 10. bis zum 14. Oktober  haben wir in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziale Arbeit der Stadt Wiesbaden erneut einen Ferienkurs mit Lego Mindstorms angebM&M Sortierroboteroten.
Der Kurs führt die Kinder in kleinen Gruppen spielerisch an das Verständnis zum Bau und der Programmierung eines Roboters aus Lego heran. Beispielsweise sollten Maschinen entworfen werden, die alleine den Weg aus einem Labyrinth heraus finden, M&Ms nach Farben sortieren oder perfekt seitlich einparken können. Dabei waren die Aufgaben für Kinder nicht auf den Bau eines Roboters mit Lego-Technik-Bausteinen beschränkt, sondern musste auch am Computer die zur Funktionsfähigkeit nötige “Intelligenz” selbst programmiert werden. Höhepunkt des einwöchigen Kurses war für die Kinder der abschließende Bau eines Kampfroboters, der sich vollkommen autonom gegen die entsprechenden Gefährte der anderen Gruppen durchsetzen musste.
Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten unserer Räume durfte zusätzlich auch gelötet oder die Kunst des Lockpickings durch die Kinder ausprobiert werden.
Von uns ein großes Dankeschön an alle freiwilligen Helfer und die Kinder.
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Mate Automat

Seit zwei Wochen besitzt das Chaos nun auch einen eigenen Getränkeautomaten. Der Automat hat insgesamt 7 Schächte für 30 Flaschen und die Kreativfabrik wird einen Teil ihres Getränkesortiments im Automaten zur Verfügung stellen. Zeitgleich mit dem Automaten haben wir auch unseren Mate Vorrat wieder aufgefüllt und nun stehen 100 Kisten flüssiges Gold im Keller. Im Automat läft ein Protokoll namens DEIX/UCS was sich unter anderem dadurch hervorhebt RS232 auf Cinch zu mappen. Ein paar Chaoten wollen auch den Automaten schon mit LEDs verschönern.

Am vergangenen Wochenende fand auch wieder unsere alljährliche Braindump nun zum zweiten Mal statt, diesmal allerdings in kleinerem Rahmen da unter anderem der Keller der Kreativfabrik gerade ausgebaut wird und das letztjährige Hackcenter verlegt werden musste. Wer die Braindump verpasst hat, hat die Gelegenheit uns auf Folklore im Garten zu treffen! Wir haben wieder einen Infostand wo wir dieses Jahr auch zum ersten Mal Club Mate Cocktails verkaufen werden (Club Mate in der Flasche gibts natürlich auch).

Aktuell in dieser Woche haben auch wieder die Ferienspiele in Zusammenarbeit mit dem Amt für soziale Arbeit stattgefunden. Jonas hat dem Wiesbadener Kurier ein Interview gegeben, was noch nicht erschienen ist – dafür gab es einen Artikel über den Mindstorms Workshop mit den Kids. Nächsten Monat gibts dann auch den 30ten Fnordfunk und im Oktober wird das Chaos dann auch schon fünf Jahre alt. Auch wenn wir das Blog nicht so aktuell halten, passiert doch einiges berichtenswertes hier. Vielleicht schaffen wir es in Zukunft wieder mehr über das Chaos zu schreiben.